Prepaid Allnet Flat – die besten Angebote im Vergleich

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Im Überblick: Prepaid Allnet Flat auf dem deutschen Markt – Allnet Flatrates gibt es bei den meisten Anbietern auf Rechnung. Im Prepaid Bereich muss man diese Angebot suchen, nur wenige Prepaid-Discounter haben auch eine Allnet Flat im Programm. Das liegt möglicherweise an der Ausrichtung der Discounter. Sie richten sich in erster Linie an Nutzer mit geringen Gesprächsaufkommen (Wenigtelefonierer). Für diese Zielgruppe ist eine Allnet Flat daher wenig attraktiv. Die Alternative dazu sind Allnet Flat ohne Laufzeit, die man nicht aufladen muss. Insgesamt muss man daher sage: Prepaid Flat an sich gibt es recht viele, die Zahl der Prepaid Allnet Flat ist dagegen überschaubar. Ein paar Angebote gibt es aber doch.

Derzeit bietet Discotel mit der Flat S die günstigste Allnet Flatrate im Prepaid Bereich an. Mit 7.95 Euro pro Monat für kostenlose Gespräche und SMS in alle Netze ist die Flat fast genau so teuer oder billig wie vergleichbare Angebote im Postpaid Bereich und damit eindeutig eine Tarifempfehlung für uns!

Weitere Details zu den Prepaid Allnet Flat

Insgesamt gesehen haben Prepaid Flatrates durchaus Vorteile. Die Kostenkontrolle in Bereichen, die nicht durch die Flat abgedeckt sind, ist sehr gut. Richter haben immer wieder bestätigt, das Karten nicht ins Minus rutschen dürfen und entsprechende AGB Klauseln für nichtig erklärt. Dazu gibt es kurze Vertragslaufzeiten und wenig Formalitäten bei der Anmeldung. Eine SCHUFA Abfrage ist beispielsweise in der Regeln nicht notwendig, eine Aktivierung der Karte schon, denn anonyme Prepaidkarten sind nach wie vor nicht erlaubt. Eine Alternative dazu wären Handytarife ohne Laufzeit, bei denen die Kostenkontrolle allerdings deutlich geringer ist.

Das Konzept von Prepaid ist im Mobilfunk-Bereich so beliebt, das man es mittlerweile auch in anderen Bereichen (Strom und Energie) anwenden will. Außerhalb des Flatrates Bereiches gibt es daher viele Prepaid Anbieter, bei den Allnet Flatrates kann man die Angebot allerdings an einer Hand abzählen. Innerhalb der vielen deutschen Handytarife sind die Allnet Flat auf Prepaid Basis daher eher die Ausnahme. Das könnte sich aber ändern, denn Prepaid als Bezahlverfahren hält in viele andere Bereiche Einzug.

Am bekanntesten dürften dabei Tchibo  und Fonic sein, die schon seit Jahren zuverlässig eigene Prepaid Karten auf dem deutschen Markt anbieten. FYVE ist die Prepaid-Marke von Pro7 und Discotel ein Discounter der Drillisch Gruppe. Otelo gehört zu Vodafone und hat 2013 das Angebot komplett neu strukturiert. Einigen Nutzern dürfte der Anbieter aufgrund der auffälligen Werbung mit dem rasierten Günter Netzer bekannt sein oder durch das Fußball Sponsoring von Fortuna Düsseldorf. Mit Discotel gibt es mittlerweile auch ein Discount-Angebot im Prepaid Bereich, das LTE als Allnet Flat anbietet. Bei der Callya Karte gab es das schon länger, nun hat auch der erste Discounter Zugriff auf diese Übertragungstechnik.

Interessant werden die Prepaid Flat auch, weil LTE in diesem Bereich langsam Einzug hält. Durch die Netzfreigabe seitens O2/Eplus kann man bei allen Prepaid Allnet Flat in diesem Netz LTE Speed bis 21Mbit/s nutzen sofern das Netz in diesem Bereich bereits ausgebaut ist. Die Prepaid Allnet Flat bei Callya und der Telekom kommen sogar auf 500 bzw. 300Mbit/s und sind damit genau so schnell wie die Angebote auf Rechnung.

Mittlerweile gelten die Prepaid Flat auch im EU Ausland – den neuen Regelungen zur Harmonisierung des Binnenmarktes sei Dank. Aber hier ist wirklich nur das EU Ausland gemeint, in der restlichen Welt muss man speziellen Roaming Optionen und Flatrates buchen.

allnet-logoDie Sache mit dem Simlock

Prepaid Handys sind oft mit einem Simlock versehen, der die Nutzung nur mit der originalen Simkarte möglich macht. Bei der Buchung einer Prepaid Flat sollte man daher auch darauf achten, ob das Handy mit der neuen Flat zusammen genutzt werden kann. Diese Einschränkung betrifft aber nur Geräte aus Prepaidpaketen der Netzbetreiber. Die Discounter bieten in der Regel freie Geräte an. Ausnahmen gibt es aber bei Otelo und einigen anderen netzbetreibernahen Unternehmen.

Simlocks sind allerdings nicht nur auf Prepaid Handys und Smartphones beschränkt sondern gerade bei den teuren iPhone Modellen findet man auch im Vertragsbereich oft sperren, die man mehr oder weniger einfach entsperren muss.

Bei vielen Anbietern gibt es dazu keinen Handshop sondern die Simkarten werden komplett ohne Hardware verkauft. Dann muss man sich dast zwangsläufig nach einem freien Gerät umsehen, wobei es mittlerweile schon recht preiswerte Geräte mit wirklich guten Leistungen gibt.

Prepaid für den gewerblichen Bereich?

Leider sind alle Anbieter in diesem Bereich nur auf privaten Kunden spezialisiert und die Tarife werden daher nicht oder nur inoffiziell für Unternehmen und Freiberufler angeboten. Im Vergleich zu normalen Allnet Flat für Gewerbekunden gibt es solche Boni und Rabatte daher bei den Prepaid Allnet Flat leider nicht. Es ist daher für Unternehmen und Freiberufler nicht immer die beste Wahl auf diese Form von Flatrates zu setzen, besser sind hier spezielle Angebote direkt für Business Kunden.

Nur Sprache, nur als Option

Das Angebot ist dabei bei allen Discountern ähnlich. Man bekommt keine komplette Allnet Flat wie man sie aus dem Flatrate Bereich auf Rechnung von Yourfone, Congstar oder Klarmobil kennt sondern nur einen Gesprächsflatrate für kostenfreie Gespräche in alle deutschen Netze. Die Internet Flatrate ist nicht enthalten und muss separat dazu gebucht werden, wenn man sie benötigt.

Das hat den Vorteil, dass Kunden nicht immer sowohl Internet- als auch Gesprächsflat buchen müssen. Wer kein Internet benötigt, kann dies im Prepaidbereich problemlos auch weg lassen. Auf der anderen Seite muss man zwei Flatrates bezahlen, wenn man sowohl surfen als auch kostenfrei in alle Netze telefonieren möchte. Darüber hinaus sind die Internet Flatrates immer gedrosselt und bieten oft nur geringen Inklusivvolumen. Leider bekommt man (anders als im Ausland) in Deutschland kaum größere Flatrates.

Die Buchung funktioniert ebenfalls bei allen Discountern ähnlich. Man kauft die Prepaidkarte des entsprechenden Anbieters und kann dann die Allnet Flat als Option hinzubuchen. Dafür muss genug Guthaben auf der Karte sein. Ist kein Guthaben mehr vorhanden, verlängert sich die Flat auch nicht. Die Laufzeit der Allnet Flat im Prepaid Bereich beträgt dabei immer einen Monat. Sie verlängert sich dann jeweils um einen weiteren Monat, wenn nicht gekündigt wird und genug Guthaben vorhanden ist. Bei vielen Anbietern auf Rechnung muss man für diese kurzen Laufzeiten extra bezahlen. Das ist bei den Prepaid Flatrates nicht notwendig, hier gibt es die flexiblen Laufzeiten kostenfrei dazu.

Prepaid Allnet Flat aufladen

Da man mit einer Allnet Flat im Prepaid Bereich monatlich einen festen Betrag verbraucht, ist es sinnvoll, die Aufladung automatisch vornehmen zu lassen. Das spart Arbeit und vermeidet den Wegfall der Flat weil kein Guthaben mehr vorhanden ist. Daher sollte man mit einer Allnet Flat im Prepaid Bereich auf jeden Fall einen Dauerauftrag einrichten, viele Anbieter haben auch gleich automatische Aufladeformen, die man nutzen kann.Ansonsten kann es passieren, dass die Flat nicht mehr verlängert wird und man dann leistungsbasiert bezahlt. Das kann gerade im Bereich de mobilen Internet durchaus teuer werden und das Guthaben sehr schnell verbrauchen.

Die Aufladung funktioniert bei den meisten Anbietern auch aus dem Ausland wobei Prepaidkarten nur in den wenigsten Fällen tatsächlich für einen Auslandseinsatz konzipiert sind. Im Reisebereich rät man daher eher zu WLAN Nutzung oder speziellen Karten aus dem Reiseland.

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